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Chiffren

 

Erste Anfänge der Kryptographie gab es schon vor rund 3000 Jahren. Die damals verwendeten Verfahren, um eine Botschaft nicht für jedermann verständlich zu gestalten, sind aus unserer heutigen Sicht sehr simpel und weitestgehend ohne Schwierigkeiten nachzuvollziehen. Im Laufe der Jahre wurden die Ansprüche an die Kryptographie durch die Erfindung der Telekommunikation und den damit verbundenen stetig wachsenden Nachrichtenaustausch über Fernmeldesysteme jedoch immer höher. Heute werden riesige Datenmengen über das Internet versendet. Millionen Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Bankgeschäfte online zu erledigen, und senden dabei hoch sensible Daten über Netzwerke, auf denen der genaue Weg der Daten zum Ziel nicht bestimmt ist und ständig die Gefahr besteht, dass diese Daten an irgendeiner Stelle abgefangen oder manipuliert werden.

Hier haben Sie die Möglichkeit, einige der einfachen Chiffrierverfahren kennen zu lernen und zu testen. Verschlüsseln Sie doch selbst einmal eine Nachricht nach einem dieser Verfahren und senden Sie diese einem Bekannten. Lernen Sie die Schwachstellen der Verfahren kennen, um ohne Kenntnis des Schlüssels eine chiffrierte Nachrichten zu knacken.

Beim Geocaching (www.geocaching.de, http://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching) werden Verschlüsselungen ebenfalls gerne verwendet, um Hinweise bei der "Schatzsuche" zu geben.
Standardmäßig kommt die ROT13-Verschlüsselung zum Einsatz, manchmal auch Substitution, Gartenzaun, Enigma, etc. Dann steht aber meist ein Hinweis dabei, welches Verschlüsselungsverfahren verwendet wurde.
Geocaching ist durch Bernhard Hoeckers Buch „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers“ in Deutschland mittlerweile sehr verbreitet.

 

 
   
     
 
 
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