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Freimaurer-Chiffre

 

Hintergrund

Auf einem Friedhof neben dem New Yorker Geschäftsviertel befindet sich der Grabstein von James Leason († 28. September 1794). Auffällig ist, dass sich am oberen Teil des Grabsteines eine Reihe von Zeichen befinden. Leason war Freimaurer und diese Zeichen können nur von Leuten gelesen werden, welche im Besitz des Freimaurer-Schlüssels sind.1 Die Verwendung der Freimaurer-Chiffre war im 18. Jahrhundert sehr gebräuchlich, es existieren mehrere Varianten.

 

Funktionsweise

Bei der Freimaurer-Chiffre handelt es sich um eine sehr simple Ersetzung der Buchstaben durch Zeichen. Einen variablen Schlüssel gibt es nicht. Die Ersetzung basiert auf diesem Schema:

Freimaurer Chiffre

Abb. 1: Freimaurer-Chiffre2

< steht demnach für ein U,  
|_ für ein C,
•> für ein X und so weiter.

 

Sicherheit

Die Freimaurer-Chiffre kann mit einer Häufigkeitsanalyse in kürzester Zeit geknackt werden.

 

Details

Dadurch, dass jedes Klartextzeichen einem anderen, unveränderlichen Geheimtextzeichen zugewiesen wird, zählt die Freimaurer-Chiffre zu den Chiffren, die auf einer monoalphabetischen Substitution basieren.

 

Weblinks

http://de.wikipedia.org/wiki/Freimaurer-Alphabet

 

Einzelnachweise

1 Kippenhan, Rudolf: „Verschlüsselte Botschaften“, Nikol, 2006,  S. 31
2 Wikipedia, Abrufdatum 2009-02-13

 


   
     
 
 
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