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Trithemius-Chiffre

 

Hintergrund

Johannes Trithemius (* 1462 in Trinttenheim; † 1516 Würzburg) trat im Alter von zwanzig Jahren in das Kloster Sponheim ein und wurde bereits zwei Jahre später dessen Abt. Bei seinen Forschungen glaubte er unter anderem erkannt zu haben, dass es vier verschiedene Arten von Hexen gibt, dass die Welt im Jahr 5206 vor Chr. Geburt geschaffen wurde und er behauptete, er wisse wie er Engel steuern kann, um anderen Personen Nachrichten zukommen zu lassen.1
Selbst zu der damaligen Zeit führten einige seiner Ansichten dazu, dass er das Kloster verlassen musste. Daraus folgte, dass er in einem anderen Kloster damit begann, Bücher über Kryptologie zu verfassen.

 

Funktionsweise

Die Trithemius-Chiffre ist einer Vorstufe der späteren Vigenère-Chiffre. Im Grunde genommen, lässt sie sich als Vigenère-Chiffre bezeichnen mit dem festen Schlüssel: „ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ“.

 

Sicherheit

Durch die wechselnden Caesar-Alphabete ist die Sicherheit vergleichsweise hoch. Da allerdings der Schlüssel mit „ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ“ festgelegt ist, ist die Chiffre nach Bekanntwerden des Algorithmus nutzlos.

 

Einzelnachweise

1 Kippenhan, Rudolf: „Verschlüsselte Botschaften“, Nikol, 2006, S. 138f


   
     
 
 
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