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Porta-Chiffre

 

Hintergrund

Die Porta-Chiffre stammt von dem neapolitanischem Arzt Giovan Battista della Porta (* 1535 in Vico Equense; † 1615 in Neapel).

 

Funktionsweise

Die Chiffre hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Vigenère-Chiffre. Je nach Buchstabe des Schlüssels kommt ein anderes Tauschalphabet zum Einsatz. Die Übersetzungstabelle der Porta-Chiffre ist in Tab. 1 dargestellt. Sei der Schlüssel „KEY“ und der zu verschlüsselnde Text: „GEHEIMNIS“. Das G wird mit dem Schlüssel K chiffriert. Das dazugehörige Tauschalphabet findet sich in der entsprechenden Spalte der Übersetzungstabelle. Demnach wird das G zu einem O. Anschließend wird das E mit dem Schlüssel E chiffriert. Das E wird entsprechend der Übersetzungstabelle zu einem P.
Da der Schlüssel „KEY“ kürzer ist, als der Gesamttext, wird der Schlüssel entsprechend oft wiederholt, genau wie bei der Vigenère-Chiffre. Schlussendlich ergibt sich als chiffrierter Text: „OPVZTNFTE“.

porta

Tab. 1: Porta-Chiffre

 

Sicherheit

Die Sicherheit der Porta-Chiffre ist vergleichbar mit der Vigenère-Chiffre, lediglich die Menge der möglichen Schlüssel ist nur halb so groß.

 

Details

Durch die Eigenschaft, dass verschiedene Klartextzeichen auf dasselbe Geheimtextzeichen abgebildet werden können, handelt es sich um eine polyalphabetische Chiffre.


   
     
 
 
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