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Larrabee-Chiffre

 

Hintergrund

Die Chiffre wurde 1874 von C.S. Larrabee beim Office of the Librarian of Congress, Washington D.C. eingereicht. Sie war für die Telegraphie der United States Navy gedacht.

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Abb. 1: Larrabee-Chiffre1

 

Funktionsweise

Die Chiffre basiert auf der Vigenère-Chiffre, mit dem Unterschied, dass auch Zahlen chiffriert werden können. Dazu werden die Zahlen „1, 2, 3,…, 9, 0“ durch „A, B, C,…, I, J“ ersetzt. Damit der Empfänger weiß, dass es sich um eine Zahlenfolge und nicht um Buchstaben handelt, wird der Zahlenfolge ein Q vorangesetzt, sowie ein Buchstabe der bestimmt, wie viele Ziffern folgen. A steht für eine Ziffer, B für zwei Ziffern und I für die maximal erlaubte Anzahl von neun aufeinander folgenden Ziffern.
„1874“ würde also zum Beispiel ersetzt durch „QDAHGD“ und anschließend mit dem restlichen Text per Vigenère-Chiffre verschlüsselt.

 

Sicherheit

Die Sicherheit der Larrabee-Chiffre ist identisch mit der Vigenère-Chiffre.

 

Weblinks

http://www.ilord.com/larrabee.html

 

Einzelnachweise

1 http://www.ilord.com/larrabee.html, Abrufdatum 2009-03-13


   
     
 
 
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